21. WestLicht-Kamera-Auktion am 12. Mai brach alle bisherigen Rekorde 2.160.000 Euro für eine Leica-Kamera!
Alle Erwartungen wurden bei der 21. WestLicht-Kamera-Auktion übertroffen: Bereits zum 5. Mal konnte bei einer WestLicht-Auktion in Wien mit einem Zuschlag von 2.160.000 Euro inklusive Aufgeld der Weltrekord für die teuerste je verkaufte Kamera gebrochen werden!
Als drittes von insgesamt 629 Losen kam das enorm seltene Exemplar einer Leica 0-Serie, eine Vorserienkamera aus dem Jahr 1923, mit einem Startpreis von 300.000 Euro zur Versteigerung. In einem spannenden Bietergefecht zwischen Saal-, Telefon- und Internetbietern, kletterte der Preis für die Kamera auf die neue Weltrekordmarke. Gesichert hat sich das seltene Exemplar ein Bieter der anonym bleiben möchte.
Weitere Highlights der Kamera-Auktion:
Eine von insgesamt nur zwei existierenden Leica M3 Kameras (Los 113), die offiziell von Leitz vergoldet wurden, konnte bei 360.000 Euro zugeschlagen werden (Startpreis 40.000; Schätzpreis 70.000 – 90.000 Euro).
Von einem Startpreis von 12.000 auf 120.000 Euro kletterte eine besondere Rarität der Auktion: Eine 250 FF (Los 34). Dieses Exemplar einer Leica Reporter Kamera, ist eine der frühesten 250FF in 100% originalem und praktisch neuwertigem Zustand, die einzige Kamera, die mit den allerersten Nickel Knöpfen erhalten blieb.
Ein Elcan 1/90mmm Objektiv (Los 186) war einem Sammler 228.000 Euro wert (Startpreis 30.000 Euro). Dieses extrem seltene und lichtstarke Objektiv wurde für die US Navy in einer Auflage von nur 10 Stück produziert. Das versteigerte Exemplar ist das erste dieser Serie.
Insgesamt wurden 95 Prozent der Kamera-Lose verkauft, der Gesamtumsatz der 21. Kamera-Auktion beläuft sich auf 5.351.000 Euro.
6. WestLicht-Auktion für Fotografie
Zahleiche Spitzenergebnisse auch für die Fotografie
Über 200 Lose setzten in ihrer Qualität und mit ihren Ergebnissen neue Maßstäbe bei einer Fotografie-Auktion in Österreich.
Das Spitzenlos im Fotografie-Angebot, eine Daguerreotypie in Ganzplatten-Format (Los1004) von musealer Qualität, klettere von einem Startpreis von 90.0000 Euro auf 228.000 Euro brutto. Die um 1855 datierte Daguerreotypie ist einem der Pioniere des Verfahrens, dem Diplomaten Baron Jean-Baptiste Louis Gros, zugeschrieben und zeigt den Marché des Innocents in Paris.
Mit einem Zuschlag von 15.600 Euro war auch eine Ikone des Österreichers Lothar Rübelt höchst erfolgreich (Startpreis: 2.000). Der seltene Vintage-Abzug (Los 1058) zeigt die Turmspringerin und Olympiasiegerin Dorothy Poynton-Hill in Aktion bei den Olympische Sommerspielen 1936 in Berlin.
Ein anderes Higlight im Fotografie-Angebot: Studio Visages / Raymond Fabre, Vintage silver print, Pablo Picasso (Los 1107). Die Aufnahme von Raymond Fabre zeigt Picasso mit Barretina, einer typisch katalanischen Kopfbedeckung, die bis ins 19. Jahrhundert von der männlichen Landbevölkerung getragen wurde. Der außergewöhnlich großformatige Abzug wurde von Picasso signiert und dem Fotografen gewidmet. Das mit 8.000 Euro ausgerufene Foto fand für 24.000 Euro einen neuen Besitzer.
Das schöne Ergebnis im Bereich der zeitgenössischen Fotografie, beweist für WestLicht-Inhaber Peter Coeln die Richtigkeit des eingeschlagenen Wegs, auch junge Positionen im Fotografie-Angebot zu etablieren.
Eine Strategie, die sich ab 4. Juni 2012, mit der Eröffnung von OstLicht, Galerie für Fotografie, auch institutionell manifestiert. Ab dann besitzt Wien mit OstLicht in der Ankerbrotfabrik ein neues Zentrum für zeitgenössische Fotografie.
66 Prozent der Lose wurden verkauft. Das Gesamtergebnis beträgt 797.000 Euro.
Hier können Sie die Ergebnisliste der 21. WestLicht Kamera-Auktion und der 6. WestLicht Foto-Auktion einsehen und herunterladen: Ergebnisliste Auktion 05.2012(PDF, 200KB)
Unter diesem Link können Sie sich die Bieterschlacht noch einmal auf YouTube ansehen.
|